Lampenfieber & Nervosität

Was hilft wirklich gegen Lampenfieber und Nervosität?

 

Alle kennen es nur zu gut, auch absolute Profis, ausnahmslos alle!

Räusperzwang, Kurzatmigkeit, zitternde Hände, schwache Stimme, Schweißausbrüche, der buchstäbliche Knödel im Hals, die schwere Zunge, ein ausgetrockneter Mund, Angst und Panik – sehr viele Menschen leiden vor Präsentationen, Reden, dem live Webinar, einer Prüfung oder entscheidenden Meetings und Gesprächen unter großer Nervosität und Angst - dem Lampenfieber.

 

Die angstvollen Erscheinungen und Gefühle sind jedoch ganz normal, einfach menschlich und weit verbreitet. In Wahrheit brauchen wir sie, genau genommen besonders das körpereigene Hormon Adrenalin, das in diesen stressvollen Situationen vermehrt ausgeschüttet wird. Wir sind dadurch hellwach und voller Energie und geben alles, unser Bestes. Unser Körper mobilisiert neue Kräfte und sorgt für Vitalität, Lebendigkeit, auch Spannung, für unsere intensive Hingabe an diese Aufgabe.

 

Lampenfieber und Nervosität sind unsere Verbündeten, unsere Freunde und von Nutzen. Ganz und gar nicht sinnlos. Wir wissen jetzt, dass es normal und absolut menschlich ist, nervös zu sein. Nun können wir sogar gelassener damit umgehen.

 

Was hilft, wenn das Lampenfieber steigt?

 

  • Kurzatmigkeit: Schnuppere (im Geist) an einer Blume oder an deinem Lieblingsgetränk. Atme die sanfte Meeresbrise am Strand ein, am besten durch die Nase. Dann atme durch den Mund mit einem erleichternden Seufzer aus.
  • Räusperzwang und Knödel im Hals: Gähne ausgiebig und genussvoll, inbrünstig und voller Hingabe. Das entspannt und gibt dir neue Energie. Auch deine Stimmbänder werden aufgewärmt. Der Hals und die Kehle entspannen.
  • Unruhe: Bewege dich im Raum, summe genüsslich und lausche der Akustik im ganzen Raum, in jedem Eck, oben unten, hinten und ganz vorne bei deinem Rednerpult oder deinem Platz zum Sprechen. Du lockerst dabei deine Muskulatur und baust Anspannung ab. Du bleibst körperlich und stimmlich mobil anstatt vor Schreck zu erstarren.
  • Wenn du deine Bühne betrittst, sage dir innerlich sehr bestimmt: "Jetzt rede ich." Oder: "Jetzt präsentiere ich!" Das wirkt und fokussiert deine Gedanken auf das Wesentliche.

 


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