Atemworkshop - frei atmen, sicher sprechen

Atmen fürs Sprechen: Entspannung für die Stimme

Einatmen und lange ausatmen - der Stress lässt nach. Die Entspannung setzt ein. Kennst du das? Den einfachsten Weg zur Entspannung,hast du immer dabei. Eine lange und tiefe Atmung beruhigt dich sofort. Deinen ganzen Organismus. Zwei Atemübungen, die bei der Erholung und zusätzlich damit für souveränes Sprechen helfen, findest du in meinem Sonder-Blog hier.

Kannst du den Stress einfach wegatmen? Den Stress vor einem Vortrag oder einem wichtigen Sprechanlass? Es ist wirklich simpel: Als Hilfe im Ernstfall, vor dem Vortrag, Webinar oder Podcast oder danach, ja sogar während deiner stressigen Situation. Wer gestresst und angespannt ist, atmet schnell, flach und oberflächlich. Die Atmung geht sehr tief und viel langsamer, wenn du entspannt bist. Und umgekehrt entspannst du dich, wenn du deine Atmung langsam und tief führst.  Auch beim Sprechen kannst du es bemerken: Wenn dir der Atem stockt, bist du vielleicht erschrocken. Du atmest tief durch, wenn du vom Stress runterkommen willst. Wenn du um Atem ringst, bist du gerade in Eile oder verzweifelt. Die Luft bleibt dir weg: Vor Schreck, Erstaunen, Freude. Sprechen fällt schwer oder ist anders, als sonst, wie du es vor Publikum oder anderen haben willst.

Die Atmung passiert ganz unbewusst. Sie ist automatisch gesteuert. Das Atemzentrum im Gehirn leistet diese Arbeit, der Atemimpuls wird immer gesetzt, sobald wir Sauerstoff brauchen. Wir können die Atmung auch bewusst beeinflussen – ganz willentlich tief einatmen oder langsamer, schneller, flacher oder in einem bestimmten Rhythmus atmen.

Diese Tatsache können wir uns zunutze machen.

 

Wofür Atemübungen gut sind

Stressbewältigung funktioniert über die Atmung. Das vegetative Nervensystem reagiert über die Atmung. Wenn du angespannt oder gestresst bist, braucht der Körper mehr Sauerstoff. Die Atmung wird schneller, das Herz schlägt schneller, alles gut. Du kannst rennen oder kämpfen, bist alarmiert. Wenn du aber gar keine körperliche Höchstleistung erbringen möchtest, einfach gestresst oder aufgeregt bist, kannst du deine Entspannung herbeiführen. Du regulierst dich über bewusste Atmung: langsam, ruhig, tiefer. Der Körper, Herz, das Adrenalin, gehen mit. Eine tiefe und ruhige Atmung, besonders die lange Ausatmung helfen.

 

Übungen für die Bauchatmung - für die Sprechatmung

 

1. Setze dich aufrecht auf einen Stuhl. Atme ein paar Mal tief ein und aus. Du spürst die Atembewegung am Bauch, in den Flanken, am Rücken.

2. Übung für besseres Spüren der Bauchatmung: Lege dich auf eine Matratze oder im Bett auf den Rücken. Lege ein Buch auf deinen Bauch. Atme ruhig ein und aus. Du wirst bemerken, dass das Buch sich bei jedem Atemzug hebt und wieder senkt.

Wir nützen die Bauch- oder Flankenatmung beim Sprechen. Auch zur Entspannung ist es sehr hilfreich, „in den Bauch zu atmen“, d.h. die Atembewegung deutlich am Bauch, um die Flanken zu spüren. Je mehr du ausprobierst, umso besser kannst du die Bewegung wahrnehmen. Dies ist Voraussetzung für klangvolles Sprechen und gute Entspannungsfähigkeit.


Dauer: 60 Minuten in der Kleingruppe mit Brigitte Ulbrich

Inhalte: Erlerne die freie Atmung (geschenkter Atem), die Atemstütze, die Bauch- und Flankenatmung, Vollatmung. Wende die Sprechatmung nachhaltig in kleinen Sprechsequenzen (einzelne Sätze, Texte lesen, Texte frei sprechen - Hobby, Urlaub, Begrüßung, Kochrezept, dein Text) an. Erlerne Techniken für die Atementspannung, Stressabbau, Stressmanagement und Resilienz. Du erhältst auch das e-Booklet: "Frei atmen, frei sprechen" gratis.

Deine Investition: 99,- 

10 Termine: 650,-